Inhalt

Designlabor

Projekt Brache

Labor für neue Ladennutzungen

Neues aus der Kreativwirtschaft

Stadt im Wandel

Lehre und Schulprojekte





Designlabor

Vortragsveranstaltung mit Prof. Fons Hickmann
Kostproben - Es ist angerichtet

Über Design mit allen Mitteln, über Berührungen hier und dort und warum es die analogen Medien auch morgen noch gibt, sprach Prof. Fons Hickmann am 13.01.2010 vor zahlreichen interessierten Besuchern und Fachpublikum im Wilhelm Wagenfeld Haus. Er ist Gestalter und Inhaber des Desigstudio »Fons Hickmann m23« in Berlin. Das Büro zählt seit Jahren zu den am häufigsten ausgezeichneten Designstudios weltweit. Schwerpunkte sind die Entwicklung komplexer Kommunikationssysteme, Corporate Design, Buch-, Plakat-, Magazin- und Webdesign. Fons Hickmann unterrichtet Grafikdesign, Typografie, und Kommunikationsdesign und ist Professor an der UDK Universität der Künste Berlin. Seit mehreren Jahren ist er Vorstandsmitglied im Designlabor Bremerhaven und einer der Mentoren der Stipendiaten.



mehr Informationen:
info/a/designlabor.com
www.fonshickmann.com



Kostproben - Es ist angerichtet
Kostproben - Es ist angerichtet

Welche Zutaten braucht gute Gestaltung, und in welcher Suppe kocht der einzelne Gestalter seine Entwürfe? Sieben Architekten, Produkt- und Kommunikationsdesigner gaben Einblick in ihre Gestaltungsküche. Mit kulinarischen Kostproben, die Ihre Arbeit widerspiegeln, batten Sie die zahlreichen interessierten Gäste zu Tisch. Präsentiert werden weitere Projekte der Gestalter.
Der Vortrag von Prof. Fons Hickmann über Grafikdesign zwischen Experiment und Anwendung im Kontext seiner Hochschultätigkeit in Wien und Berlin musste aus Krankheitsgründen leider ausfallen und wird am 13.01.2010 nachgeholt (siehe Meldung in dieser Kategorie).



mehr Informationen:
info/a/designlabor.com



Vortrag 30.06.2009:
„Freiräume in der Stadt erobern“
Bewerbung 2009

Freiräume in der Stadt erobern
Vortragsabend mit Anne Havliza und Holger Kattert im Designlabor
Dienstag, 30.06.2009 um 19.00 Uhr

Was tun, wenn der Ladenleerstand um sich greift und der öffentliche Raum alarmierende Spuren der Verödung zeigt? Umdenken, Experimente und mutige Konzepte sind gefragt, um die Leere als Raum für neue Ideen zu begreifen. Am 30.06. veranstaltet das Designlabor im Rahmen der Architekturzeit 2009 einen Abend mit Informationen und Diskussionen über die Nutzung urbaner Freiräume in Bremerhaven und deren Möglichkeiten für die Stadtentwicklung. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Architektenkammer Bremen statt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter u.s. E-Mail-Adresse.


mehr Informationen:
info/a/designlabor.com



Vorsicht! Geistesblitze!
Ausstellung und Vorträge von Anne Havliza am 06.06.2009 zum Thema
Kreativität im Designlabor
Geistesblitze

Das Designlabor lud in der Langen Nacht der Kultur in Bremerhaven zu Filmen, Experimenten und anderen Inspirationen zum Thema Kreativität ein.
Im Fährhaus an der Geeste drehte sich alles um die geheimnisvolle, vielleicht wichtigste und dennoch oft missachtete Fähigkeit des Menschen: Die Kreativität. Unsere Gesellschaft, nicht nur die Wirtschaft, braucht Ideen. Auch ganz alltäglich hat jeder von uns einen riesigen Bedarf, um Probleme zu lösen, denn das versteht man unter Kreativität. Aber woher kommt das Kribbeln im Kopf, der Geistesblitz? Und wie schaffen wir es, das Neue nicht einfach abzulehnen sondern es dankbar aufzunehmen?

Viele Informationen dazu und Möglichkeiten zum Ausprobieren erwarteten die über 350 interessierten Besucher im historischen Fährhaus und zeigten: Ideen sind keine Wunder. Sie haben Methode. Sie sind eine Energie, die auch an diesem Abend im Designlabor entstand. Ergänzend hielt Institutsleiterin Anne Havliza Vorträge zum Thema und griff damit die aktuelle europäische Debatte um die Notwendigkeit einer Innovationskultur in Wirtschaft und Gesellschaft
auf.


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info/a/designlabor.com



Projekt Brache

Dokumentation »Projekt Brache - Ideen zur Gestaltung urbaner Freiflächen«
AUCH_DAS_NOCH_FLYER

Unter dem Titel »Projekt Brache - Ideen zur Gestaltung urbaner Freiflächen« erarbeitete das Designlabor eine Studie zur Entwicklung von Freiraumangeboten im städtischen Kontext. Orte des Alltags im Stadtteil Bremerhaven-Geestemünde standen dabei im Mittelpunkt.

Wie Freiflächen für gemeinschaftliche Nutzungen zurückerobert werden, welche Akteure dafür wichtig sind und welche gestalterischen Eingriffe zur Verbesserung der Stadtentwicklung beitragen erforschte das Gestalterteam, das von Prof. Ulrich Exner fachlich geleitet wurde.
Die jetzt erschienene Dokumentation umfasst alle Phasen des Projektes, von der Recherche über Konzeption und Entwurf bis zu ersten Umsetzungen auf der Brachfläche. Ein Schwerpunkt liegt auf den Kommunikationsmaßnahmen, mit denen junge und alte Bewohner des Quartiers in den Planungsprozess einbezogen wurden.

Die Dokumentation mit 200 Seiten und zahlreichen farbigen Fotografien, Grafiken und Plänen kann für 49,50 € (zzgl. 5,- € Versandkosten) über das Designlabor Bremerhaven bezogen werden


Bestellung unter:
info/a/designlabor.com




Neuland entdecken auf der Brache am 19.03.2010
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Erkundung des Ortes
am Freitag, den 19.03.2010, 17.00 Uhr
Brache an der Ellhornstraße
Bremerhaven/Geestemünde

Nach der Vorstellung des Gesamtkonzeptes am 16.03. folgt die eigenhändige Umsetzung durch die Gestalter, am 18. und 19.03. vor Ort in der Brache an der Ellhornstraße. Mit dieser unkonventionellen Vorgehensweise wird Nachhaltigkeit gefördert. Zur Erkundung und Übernahme des neu gestalteten Geländes sind alle Interessierten am Freitag, den 19.03. um 17.00 Uhr eingeladen.
Das anschließende Fest wird nach Einbruch der Dunkelheit im Ladenlokal in der Georgstraße 72 fortgesetzt.


mehr Informationen:
info/a/designlabor.com



Einladung zur Vorstellung des Gestaltungskonzeptes am 16.03.2010
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Dienstag, den 16.03.2010, 18.00 Uhr
Ladenlokal Georgstraße 72
Bremerhaven/Geestemünde

Das Designlabor präsentiert ein ungewöhnliches Gestaltungskonzept für ein ungewöhnliches Projekt:
Welche Bedeutung hat Gestaltung, wenn der Charakter eines wilden Obstgartens nicht verloren gehen soll und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität auf dem Gelände der Verbesserung bedarf? Vor dieser für Gestalter nicht alltäglichen Fragestellung standen die Designer des Institutes. Ihr Konzept sieht vor, den Geist des Ortes zwischen Wildnis und Geschichtsträchtigkeit mit diskreten Eingriffen zu verstärken. Freiraumplanung, Urban Design und Kommunikation sollen auf einfache Weise zusammenwirken, um den Geist des Ortes hervorzuheben.


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info/a/designlabor.com



Produktworkshop »Mach's doch selber – Möbel aus der Brache«
Produktworkshop Möbel aus der Brache

Der Produktdesigner Samuel Treindel baute 04.03.2010 mit zahlreichen interessierten Besuchern Möbel aus der Brache-Kollektion. Die so entstandenen Objekte sind ein Beispiel für den kreativen Umgang mit alltäglichen Mitteln und regen an, das Vorhandene neu zu kombinieren. Zur Finissage der Ausstellung am 09.03.2010 konnten die gespannten Workshopbesucher Ihre Brachemöbel vor den Augen der Besuchern aus den Gussformen befreien und anschließend stolz nach Hause tragen.


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info/a/designlabor.com



Ausstellung »Mach's doch selber – Möbel aus der Brache«
Ausstellung Machs doch selber – Möbel aus der Brache

Gezeigt wurde am 02.03.2010 im Ladenlokal in Geestemünde die Brache-Kollektion, bestehend aus Hockern, Nachttischen, Leuchten und Garderoben. In dieser Produktfamilie finden Äste und Stöcke aus dem Baumbeschnitt ein zweites Leben. Diesen archaisch anmutenden Objekten werden unsere modernen Bedürfnisse auferlegt.
Zu dieser Ausstellung fand auch ein Produktworkshop statt.


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info/a/designlabor.com



Ausstellung »Es entwickelt sich was«
iF 2009

Gezeigt werden Fotos von Kindergarten- und Schulkindern, Anwohnern und Naturschützern, die sich eigens für die Ausstellung auf eine höchst individuelle Fotosafari begeben haben. Im Auge der Betrachter ist die Brache mal geheimnisvoller Abenteuerspielplatz, mal Vogelreservat oder romantischer Rückzugsort.
Das Ladenlokal in Geestemünde hat sich längst zum Treffpunkt für Freunde des wilden Gartens entwickelt. Die Ausstellung des Designlabor wird somit seit dem 23.02.2010 ergänzt durch weitere lebendige Perspektiven eines fast vergessenen Ortes.


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info/a/designlabor.com



Ausstellung »Ist doch nett hier«
iF 2009

Die Ausstellung, die am 16.02.2010 eröffnet wurde, macht die verborgenen Qualitäten der Brachfläche an der Ellhornstraße in Bremerhaven sichtbar. Auf den Spuren von Geschichte und Geschichten wird das Potential des Ortes wieder lebendig. Zur Eröffnung kamen Naturschützer, Landschaftsgärtner und andere Experten. Besucher waren ebenfalls herzlich eingeladen, Fundstücke und Geschichten mitzubringen.


mehr Informationen:
www.verlorene-orte.tumblr.com



Auftaktveranstaltung »Ach du grüne Neune«
iF 2009

Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung im Projektladen in der Georgstraße 72 stellte das Designlabor am 08.02. 2010 das Projekt zur Entwicklung von öffentlichen Nutzungen für Brachflächen erstmalig vor. Gezeigt wurde die Fotoausstellung "Impressionen aus der Brache", Projektleiter Prof. Ulrich Exner referierte zum Thema Zwischennutzungen und mit Ausschnitten aus dem Film "Nicht mehr - noch nicht" der UDK Berlin wurden Beispiele aus anderen deutschen Städten einbezogen. Die Revitalisierung einer Brachfläche im Stadtteil Geestemünde steht auf dem Programm der diesjährigen Stipendiaten im Designlabor. Städtebauliche und gestalterische Interventionen für die konkrete Umsetzung an der Ellhornstraße sind vorgesehen.
Damit wird erneut ein Impuls zum kreativen Umgang mit Freiräumen in schrumpfenden Städten gegeben. Die Erfahrung aus den Vorgängerprojekten des Designlabors zeigt, dass Revitalisierung möglich ist, wenn gestalterische Interventionen von den Bürgern als Chance für neue Lebensqualität begriffen werden. In dem Laden an der Georgstraße 72 werden mit den Bürgern gemeinsam Ideen zur kreativen Rückeroberung des städtischen Raumes entwickelt.


mehr Informationen:
www.verlorene-orte.tumblr.com



Designlabor eröffnet ein temporäres Veranstaltungszentrum
iF 2009

Das Projekt zur Erschließung einer Brachfläche im Bremerhavener hat damit ein kommunikatives Zentrum bekommen. In einem Ladenlokal an der Georgstraße 72 finden Informationsveranstaltungen, Ausstellungen und Workshops statt. Vor Ort im Stadtteil werden verschiedene Aspekte der Stadtentwicklung dargestellt. Auf diese Weise wurden Planungsgesellschaften, städtische Ämter, Schulen und Kindertagesstätten für das Projekt gewonnen. Im März, gerade rechtzeitig zum Frühlingsanfang, ist eine gemeinsame gestalterische und landschaftspflegerische Aktion auf dem Gelände geplant. Das Designlabor erarbeitet in diesem Projekt erneut einen Beitrag zur immer aktueller werdenden Debatte um den kreativen Umgang mit schrumpfenden Städten.


mehr Informationen:
www.verlorene-orte.tumblr.com



Verlorene Orte II
Kostproben - Es ist angerichtet

Auch in diesem Jahr arbeitet das Designlabor an der Entwicklung von Freiraumangeboten in einem Bremerhavener Stadtquartier. Orte des Alltags im Stadtteil Geestemünde stehen im Mittelpunkt. Wie Freiflächen für gemeinschaftliche Nutzungen zurückerobert werden, welche Akteure dafür wichtig sind und welche gestalterischen Eingriffe zur Verbesserung der Stadtentwicklung beitragen erforscht das Team, das von Prof. Ulrich Exner fachlich geleitet wird. Zum Projekt gehören auch Kommunikationsmaßnahmen, mit denen junge und alte Bewohner des Quartiers in den Planungsprozess einbezogen werden. Kurz vor den Weihnachtstagen hat das Designlabor Kindergartenkinder und ihre Familien auf eine Brachfläche eingeladen, um einen dem Thema gewidmeten, prächtig geschmückten Stadtteil-Weihnachtsbaum auf einer Brachfläche zu feiern. Vor Ort wurde angeregt über weitere Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität diskutiert.



mehr Informationen:
info/a/designlabor.com



Labor für neue Ladennutzungen

Labor für neue Ladennutzungen wird in Basel ausgestellt

Auf der Ausstellung „Qualität hat eine Form- Ausgezeichnetes Kommunikationsdesign in Basel“ wird das mit dem red dot award: communication design 2009 ausgezeichnete Projekt Labor für neue Ladennutzungen „vorübergehend geöffnet“ am europäischen Kunst- und Designstandort Basel gezeigt. Die Ausstellung wird vom 13. April bis 9. Mai 2010 in den Räumlichkeiten der Schule für Gestaltung auf der Lyss, Basel zu sehen sein.


mehr Informationen:
red dot award



red dot award: communication design 2009 für Designlabor-Projekt
red dot vorübergehend geöffnet

Das Designlabor-Projekt Labor für neue Ladennutzungen „vorübergehend geöffnet“, das innovative, temporäre Nutzungskonzepte als Strategie gegen den Ladenleerstand in Bremerhaven umsetzte, wurde mit dem internationalem red dot award: communication design 2009 ausgezeichnet. Als Gewinnerarbeit wurde das Projekt in der Ausstellung „Design on stage – winners red dot award: communication design 2009“ im red dot design museum auf der Zeche Zollverein in Essen präsentiert. Die Ausstellung war ein großer Erfolg und hatte in wenigen Wochen über 30.000 internationale Besucher.


mehr Informationen:
www.red-dot-award.com



Designlabor-Projekt beim iF concept award 2009 ausgezeichnet
iF 2009

Für das Labor für neue Ladennutzungen „vorübergehend geöffnet“, in dem innovative, temporäre Nutzungskonzepte als Strategie gegen den Ladenleerstand in Bremerhaven umgesetzt wurden, erhielt das Designlabor Bremerhaven eine der höchsten Auszeichnungen des iF concept awards vom Industrie Forum Design in Hannover.
Insgesamt wurden 3200 Beiträge aus 39 Ländern zum Wettbewerb eingereicht und von einer international besetzten Experten-Jury beurteilt. 28 Beiträge erhielten eine besondere Honorierung, darunter auf dem vierten Platz das Projekt des Designlabors.


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Dokumentation des Projektes 2008 „Verlorene Orte im Stadtraum – Neue Perspektiven für den Ladenleerstand“
Projektteam

Unter dem Titel „Verlorene Orte im Stadtraum – Neue Perspektiven für den Ladenleerstand “ erarbeitete das Designlabor eine Studie, in deren Mittelpunkt der Leerstand in Bremerhaven stand. Von dem interdisziplinären Projektteam wurden Standorte analysiert und neue innovative temporäre Formen der Nutzung entwickelt. Nutzungen, die an wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklungen anknüpfen, Zukunftsperspektive bieten und Ausstrahlung für die Quartiere entwickeln.

Die Dokumentation umfasst alle Phasen des Projektes, von der Recherche über Konzeption und Entwurf bis zur Umsetzung dreier Zwischennutzungskonzepte und deren Bespielung im temporären „Labor für neue Ladennutzungen“, einem bis dahin leerstehenden Ladengeschäft in Bremerhaven-Lehe.

6 Einzelhefte im Schuber, insgesamt 152 Seiten mit zahlreichen farbigen Fotografien, Grafiken und Plänen

Preis der Dokumentation: 49,00 €
(zzgl. 5,00 € Porto und Verpackung)


Bestellung unter:
info/a/designlabor.com



Labor für neue Ladennutzungen ist zukunftsweisend.
Projektteam

Das Designlabor Bremerhaven präsentierte am 27. Oktober 2008 vor rund 60 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur die Ergebnisse der Studie zum Ladenleerstand und erntete große Zustimmung für den eingeschlagenen Weg. Vertreter aus Politik und Immobilienwirtschaft streben auf dieser Basis weitere Experimente mit Zwischennutzungen als Wegbereiter für neue Entwicklungen an. Diskutiert wurden auch neue, vernetzte Organisationsformen für das Leerstandsmanagement, mit denen ambitionierte Initiativen kompetent begleitet und gefördert werden können. Für 2009 ist die Fortsetzung der Kooperation zwischen dem Stadtplanungsamt und dem Designlabor geplant. Auch für dieses Projekt haben weitere Partner schon jetzt ihre Unterstützung zugesagt.

 


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Neues aus der Kreativwirtschaft

Veranstaltung „Die Medien in Zeiten der digitalen Revolution“ zeigte die Folgen der Medienkrise auf.
Projektteam

In der dritten Veranstaltung der Reihe „Neues aus der Kreativwirtschaft“ stellte Referent Michael Geffken, u. a. Leiter der Journalistenfortbildung der VDZ Zeitschriften Akademie und Chefredakteur von 'Print & more', vor über 100 interessierten Gästen aus Wirtschaft, Marketing, Medien und Design die weit reichenden Konsequenzen für die Branche dar. Er erläuterte, wie dem veränderten Nutzungsverhalten des Konsumenten und seiner Erwartung von ständig und überall erreichbaren Medien Rechnung getragen werden kann.

Durch Abwanderung der Nutzer zu den neuen Medien bricht u. a. das duale Einnahmemodell aus Zeitungsverkauf und auflagenabhängigen Werbeeinnahmen zusammen. Die Medienunternehmen brauchen sehr viel differenziertere inhaltliche und zielgruppenspezifische Strategien zur Nutzung der digitalen und klassischen Kommunikationskanäle. Dabei spielt die interaktive Kommunikation mit den Nutzern eine immer größere Rolle. Damit eröffnet sich allen Anbietern ein poly-medialer Raum in dem sie miteinander konkurrieren. Das Internet wird dabei das zentrale Reichweiten- und Dialog-Medium bleiben.

Der Journalist Michael Geffken machte auch deutlich, dass nach seiner Einschätzung der Qualitätsjournalismus weiter eine wichtige Rolle spielen wird.


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Veranstaltungsreihe startet am 04.09.2008

Die Veranstaltungsreihe stellt den Zusammenhang von Kreativwirtschaft und innovativen Unternehmensstrategien in den Mittelpunkt. Für Gäste aus unterschiedlichen Bereichen der Wirtschaft wird damit eine Plattform angeboten, zur Information über die neuesten Entwicklungen in der Kreativwirtschaft und ihre Potentiale für die Zukunft sowie für den Austausch mit Unternehmern, Kreativen und Experten. Konzipiert wurde die Veranstaltungsreihe vom Designlabor Bremerhaven in Kooperation mit der Müller Ditzen AG und dem Marketingclub Bremen, die gemeinsam als Veranstalter zeichnen. Zu Gesprächen über Erfolgsgeschichten, strategische und praktische Fragen der Kreativwirtschaft und zur Entwicklung von neuen Netzwerken laden wir unsere Partner und Gäste ein und wollen damit im Nordwesten den Dialog über innovative Unternehmensentwicklung fördern.
Die erste Veranstaltung “Markenentwicklung: Die Erfolgsgeschichte von Lichtblick” findet am 04.09.2008 im Druckzentrum Müller Ditzen AG statt.

Weitere Veranstaltungen sind:
Innovationsmotor Kreativwirtschaft
19.11.2008 , Deutsches Auswandererhaus
Die Medien in Zeiten der digitalen Revolution
19.02.2009, Müller Ditzen
Neue Trends im Grafikdesign
Mai 2009, Designlabor Bremerhaven


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Vortrag am 04.09.2008:
“Markenentwicklung – Die Erfolgsgeschichte
von Lichtblick“

Mit der Idee, „sauberen Strom zum sauberen Preis“ anzubieten, hat das
Unternehmen Lichtblick – die Zukunft der Energie GmbH & Co. KG in 10 Jahren über 400.000 Kunden gewonnen. Dahinter steckt eine konsequente Strategie und Markenentwicklung. Der Referent Torsten Niemann ist seit mehr als acht Jahren bei Lichtblick und hat als Leiter Kundenmanagement maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen. Am 4. September 2008 konnten wir über 120 Gäste zum Vortrag mit Diskussion und anschließendem Get together bei der Müller Ditzen AG in Bremerhaven begrüßen.

 

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Veranstaltung »Innovationsmotor Kreativwirtschaft« gibt interessante Einblicke in die Zukunft von Kreativität und Innovationen.
Podiumsgäste Innovationsmotor

Die zweite Veranstaltung aus der Reihe „Neues aus der Kreativwirtschaft“ fand große Resonanz in der Region. Rund 150 Gäste waren der Einladung des Designlabor Bremerhaven in Kooperation mit dem Marketing-Club Bremen und der Müller Ditzen AG gefolgt. Michael Konitzer, Principal Consultant von Ray Sono, postulierte in seinem Vortrag eine Kreativitätskultur, die Freiräume schafft und Fehler zulässt als Voraussetzung für Innovationen. Besonders das Internet mit seinen Möglichkeiten zur Beteiligung ist Vorreiter bei der Veränderung bestehender hierachischer Strukturen und trägt damit zur Demokratisierung der Kreativität entscheidend bei. In der anschließenden von Anne Havliza moderierten Gesprächsrunde wurde das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven von Felix Ahlers, Vorstandsmitglied der FRoSTA AG, Andreas Heller, Architekt und Betreiber des Deutschen Auswandererhauses und Gerlind Schütte, als Vertreterin des Senators für Wirtschaft und Häfen des Landes Bremen, diskutiert. Das Publikum verwies darauf, dass gerade in Zeiten der Krise Mut zur Veränderung als Grundlage für Innovationen gefragt ist.

 

 

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Stadt im Wandel

„Vom kreativen Umgang mit der Stadt“

So lautete der Titel des Vortrages, den Prof. Bernd Borghoff am 23.09. um 18.00 Uhr in Bremerhaven hielt. Die Veränderung der Städte wurde darin aus Sicht des international arbeitenden Architekten und Stadtplaners beleuchtet. Das Designlabor vermittelt mit dieser Veranstaltungsreihe Impulse aus den kreativen Disziplinen für den Wandel der Stadt als Ort der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung. Vor wenigen Wochen hatte bereits der Frankfurter Architekt Prof. Ulrich Exner zum Thema „Stadtplanung versus Lebensplanung“ und der Soziologe Dr. Walter Prigge aus Dessau über die „Gleichzeitigkeit von Wachstum und Schrumpfung“ gesprochen.

 

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Lehre und Schulprojekte

Pilotprojekt Schulraumgestaltung

In Zusammenarbeit mit dem Lehrerfortbildungsinstitut Bremerhaven initiierte das Designlabor Bremerhaven ein Projekt zur besseren Gestaltung der Schulräume. Fünf Schulen werden aktuell bei der Entwicklung von langfristig angelegten Gestaltungsprogrammen beraten, mit denen bei der Entwicklung einer neuen Lern- und Arbeitskultur die Raumgestaltung einbezogen werden. Insbesondere geht es in dem Projekt darum, Raumkonzepte für individualisierten Unterricht und kooperatives Arbeiten zu schaffen.

 

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Designpädagogische Unterrichtseinheiten für Bremerhavener Schulen.

Designlabor Bremerhaven hat designpädagogische Unterrichtseinheiten entwickelt, die die Problemlösungskompetenz bei den Schülern fördern. Für Kunstleistungskurse in der Oberstufe geschieht dies anhand der Raumgestaltungsaufgabe „Multifunktionales Wohnen in einem Raum“ durch einen konzeptionalen Entwurfsprozess: Beginnend mit Analyse und Problembeschreibung, über Entwicklung und Visualisierung der Ideenansätze durch das Kreativtool Moodboard, bis zur Umsetzung in einem Raummodell. Dieses Unterrichtsmodul wird modifiziert auch bis zur neunten Klasse eingesetzt.

 

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Berufsfeld Design – Informationen aus Lehre und Praxis.

Im Rahmen des Berufsinformationstages am 17.11.2008 im Lloydgymnasium Bremerhaven stellte das Designlabor das Berufsfeld Design vor. Dabei wurde die große Bandbreite kreativer Studiengänge vom Interfacedesign bis zur Architektur aufgezeigt und über die Voraussetzungen und Chancen in diesen Bereichen berichtet. Nicht zuletzt durch die Projektarbeit mit den Stipendiaten ist das Designlabor eng mit den Hochschulen und der Kreativwirtschaft vernetzt und konnte die große Zahl interessierter Schüler über aktuellste Strömungen und Entwicklungen in Lehre und Praxis informieren.

 

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Lehrveranstaltungen an der Hochschule Bremerhaven.

40 Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen haben Gelegenheit, im Wintersemester 2008 an Lehrprojekten im Designlabor teilzunehmen. Eine gemischte Gruppe erarbeitet experimentell interdisziplinäre Designstrategien. In einem weiteren Lehrangebot von Laborleiterin Anne Havliza im Studiengang Lebensmittelwirtschaft stehen Strategien speziell für die Lebensmittelbranche im Mittelpunkt.

 

mehr Informationen:
www.hs-bremerhaven.de